• Menü

  • Besucherinfo

  • Shop

  • Sprachen
Besucherinfo
Öffnungszeiten:

Sonntag bis Mittwoch: 9.00- 17.00 Uhr
Donnerstag: 9.00-20.00 Uhr*
Freitags und an den Abenden vor einem Feiertag: 9.00-14.00 Uhr

Yad Vashem ist an Samstagen und jüdischen Feiertagen geschlossen.

Das Museum zur Geschichte des Holocaust, das Kunstmuseum, der Ausstellungspavillon und die Synagoge sind bis 20.00 Uhr geöffnet. Alle anderen Einrichtungen schließen um 17.00 Uhr.

Anfahrt nach Yad Vashem:
Hier finden Sie weitere Besucherinformationen ...

Die Entwicklung der „Endlösung”

In dem Video „Die Entwicklung der ,Endlösung'” vermittelt Dr. David Silberklang einen Überblick über die sogenannte „Endlösung der Judenfrage”, welche in der Ermordung von ungefähr sechs Millionen Juden endete. Dr. Silberklang identifiziert verschiedene Hauptschritte, von denen einige gleichzeitig abliefen, darunter die Separation und eskalierende anti-jüdische Maßnahmen in der Vorkriegszeit, Erforschung einer territorialen Lösung, zunehmende Ermordung während der deutschen territorialen Expansion, Mord in anderen Ländern und von anderen Gruppen, frühe Versuche von systematischen Massenmord, die „Wannsee Konferenz” und der vollmechanische Massenmord in den letzten Jahren des Krieges.

Dr. David Silberklang ist Historiker und Editor der Yad Vashem Studien im Internationalen Institut für Holocaust-Forschung in Yad Vashem.

1. Teil: Einleitung 00:00
2. Teil: Verfolgung und Ermordung jenseits der deutschen Grenzen 3:32
3. Teil: Beginn und Ausbreitung der systematischen Vernichtung 5:04
4. Teil: Die „Endlösung der Judenfrage” 9:58

 

Weitere pädagogische Überlegungen

  • Wir sehen die Entwicklung der Ereignisse, die zum Holocaust führten und die Prozesse, die parallel stattfanden.
  • Die Information, die hier gegeben wird, sollte als notwendiger Kontext zum Verständnis der „Endlösung” berücksichtigt werden. Wenn das Thema im Unterricht altersgerecht behandelt wird, sollte genügend Raum gelassen werden, die Stimme derer zu Wort kommen zu lassen, die verfolgt und ermordet wurden. Der zentrale Hauptnutzen für die Schüler sollte darin liegen, zu erforschen, wie diese Menschen lebten und handelten. Es sollte daran erinnert werden, dass Juden in vielen Fällen nichts von dem Ausmaß des Massenmordes wussten oder nur Teilinformationen erhielten oder Gerüchte hörten.
  • Das Problem der Wurzel von funktionalistischen/intentionalistischen Unterscheidungen wird behandelt. Das kann eine hilfreiche Frage in der generellen Recherche von historischen Prozessen sein.