• Menü

  • Besucherinfo

  • Shop

  • Sprachen
Besucherinfo
Öffnungszeiten:

Sonntag bis Mittwoch: 9.00- 17.00 Uhr
Donnerstag: 9.00-20.00 Uhr*
Freitags und an den Abenden vor einem Feiertag: 9.00-14.00 Uhr

Yad Vashem ist an Samstagen und jüdischen Feiertagen geschlossen.

Das Museum zur Geschichte des Holocaust, das Kunstmuseum, der Ausstellungspavillon und die Synagoge sind bis 20.00 Uhr geöffnet. Alle anderen Einrichtungen schließen um 17.00 Uhr.

Anfahrt nach Yad Vashem:
Hier finden Sie weitere Besucherinformationen ...

Jüdisches Leben vor dem Holocaust in Deutschland und Österreich - September 2012

Liebe Leserinnen und Leser,

ich freue mich, Ihnen wieder eine neue Ausgabe unseres deutschsprachigen E-Newsletters präsentieren zu können. Sie beschäftigt sich mit dem Leben von Juden und Jüdinnen in Deutschland und Österreich vor der Machtübergabe an die Nationalsozialisten im Januar 1933 bzw. vor dem sogenannten Anschluss Österreichs 1938 an das ‚Dritte Reich‘. Mehr...

Ein Ort der Begegnung: Jüdische Kinder an Wiener Schulen vor dem Holocaust

Ein Ort der Begegnung: Jüdische Kinder an Wiener Schulen vor dem Holocaust

Sara Olga YanovskyMit bis zu 20.000 jüdischen Schülern in einer der lebhaftesten und größten jüdischen Gemeinden Europas vor dem Holocaust, war die Frage der jüdischen Erziehung eine der entscheidendsten Aufgabenbereiche der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde (IKG).Schon im Jahr 1812, als nur etwa 100 sogenannte ‚tolerierte‘ jüdische Familien in Wien wohnen durften, gründeten diese eine Religionsschule. Doch sowohl damals als auch nach der offiziellen Anerkennung der Israelitischen Kultusgemeinde im Jahr 1852, als bereits 10.000 Juden in der Stadt lebten, verweigerten ihre...
Mehr...
Abgeordnete jüdischer Herkunft und Antisemitismus im Weimarer Reichstag

Abgeordnete jüdischer Herkunft und Antisemitismus im Weimarer Reichstag

Susanne Wein„Ich bin nun mal kein religiös eingestellter Mensch. Religion hat in meinem Leben überhaupt wenig Rolle gespielt. Das Judenproblem war für mich stets ein politisches Problem, und vom politischen Standpunkt aus habe ich stets zu dieser Frage Stellung genommen.“1Auf diese Weise beschrieb sich Julius Moses2, langjähriges SPD-Reichstagsmitglied und Mitglied im Parteivorstand, in seinen 1938 fertiggestellten „Lebenserinnerungen“ mit denen er seinen „Kindern Rechenschaft“ abgeben wollte.3 Zu diesem Zeitpunkt musste der knapp 70-jährige, der es...
Mehr...
Eine jüdische Randerscheinung – Der Poale-Zionismus in Deutschland

Eine jüdische Randerscheinung – Der Poale-Zionismus in Deutschland

In den Wirren der Novemberrevolution im Jahre 1918 meldete sich die zionistisch-sozialistische Arbeiterorganisation Poale Zion mit einem an das jüdische Proletariat adressierten Aufruf, die revolutionären Anstrengungen vorbehaltlos zu unterstützen, erstmalig in Deutschland zu Wort:„Die sozialistische Arbeiterklasse – der bis jetzt gefesselte Hohepriester der Freiheit – hat seine Fesseln gesprengt und geht nun mit gesammelten Kräften heran, den neuen und erträumten Staat aufzubauen. (...) Es lebe die freie sozialistische Republik! Stark und siegreich soll die befreiende Sozialdemokratie...
Mehr...
Das Humberghaus in Dingden – ein außergewöhnlicher Geschichtsort

Das Humberghaus in Dingden – ein außergewöhnlicher Geschichtsort

Dr. Ulrich HermannsDingden – ein kleiner Ort rund 15 Kilometer nördlich von Wesel, nahe der niederländischen Grenze. Gerade mal 6.700 Einwohner zählt die frühere westfälische Gemeinde, die seit 1975 ein Ortsteil der Stadt Hamminkeln ist, und damit nun zum Rheinland gehört. Im Ortskern steht ein unscheinbares, niedriges Haus, direkt neben dem liebevoll gepflegten Heimathaus. Was aber ist so besonders an diesem Gebäude, dass Förderer wie der Landschaftsverband Rheinland, die NRW-Stiftung, die Essener Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und weitere Zustifter sich dazu entschlossen...
Mehr...