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Besucherinfo
Öffnungszeiten:

Sonntag bis Mittwoch: 9.00- 17.00 Uhr
Donnerstag: 9.00-20.00 Uhr*
Freitags und an den Abenden vor einem Feiertag: 9.00-14.00 Uhr

Yad Vashem ist an Samstagen und jüdischen Feiertagen geschlossen.

Das Museum zur Geschichte des Holocaust, das Kunstmuseum, der Ausstellungspavillon und die Synagoge sind bis 20.00 Uhr geöffnet. Alle anderen Einrichtungen schließen um 17.00 Uhr.

Anfahrt nach Yad Vashem:
Hier finden Sie weitere Besucherinformationen ...

Den Holocaust im 21. Jahrhundert unterrichten - Dezember 2011

Liebe Leserinnen und Leser,

schon wenige Monate nach unserem letzten Newsletter, können Sie nun bereits eine weitere Ausgabe online lesen. Diese vierte Ausgabe des Jahres 2011 widmet sich den Herausforderungen und Fragen, die sich Pädagoginnen und Pädagogen heute, angesichts der Vermittlung der Shoah an junge Generationen, stellen. Wie können Jugendliche, die aufgrund der wachsenden zeitlichen Distanz das Gefühl haben, diese Geschichte habe mit ihnen und ihrem Leben nichts oder wenig zu tun, neue und eigene Zugänge zu dieser Vergangenheit finden? Mehr...

Der Autor Boualem Sansal über Algerien, die Shoah und die Bedeutung der Erinnerung

Der Autor Boualem Sansal über Algerien, die Shoah und die Bedeutung der Erinnerung

Boualem Sansal wurde 1948 in Algerien geboren. 1999 erschien sein erster Roman „Schwur der Barbaren“. Bis zu seiner Entlassung aufgrund seines literarischen und politischen Engagements im Jahr 2003 war er Direktor des algerischen Industrieministeriums. Heute ist er einer der bekanntesten Schriftsteller Nordafrikas. 2011 wurde er für sein literarisches Werk mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet.
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Überlebendenberichten aus Yad Vashem

Überlebendenberichten aus Yad Vashem

Im Rahmen des Projekts „Witnesses and Education“, das von der International School for Holocaust Studies Yad Vashem seit einigen Jahren in Kooperation mit der Hebräischen Universität Jerusalem durchgeführt wird, sind bisher sieben Filme von rund 50 Minuten Länge entstanden, von denen sechs mit deutschen Untertiteln verfügbar sind. Dadurch ist es möglich, einzelne Filme im Rahmen des Schulunterrichts zu sichten und zu diskutieren.Die Filme dokumentieren die Lebenswege von jüdischen Überlebenden, die heute in Israel leben. Sie folgen alle dem Konzept, über das Leben der Protagonisten...
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Projekttage mit lebensgeschichtlichen Videointerviews von Überlebenden der Shoah

Projekttage mit lebensgeschichtlichen Videointerviews von Überlebenden der Shoah

„Ich persönlich habe gelernt, dass Zeitzeugenberichte eine größere Aussagekraft und emotionale Tiefe haben als Textquellen“Dorothee WeinIn den vergangenen vier Jahren wurden an der Freien Universität Berlin mehr als vierzig Projekttage durchgeführt, in denen Jugendliche lebensgeschichtliche Video-Interviews mit Überlebenden des Holocaust als zentrale Quelle nutzten. Auch wenn sich nicht alle so elaboriert äußerten wie die in der Überschrift zitierte Schülerin eines Seminarkurses aus Berlin-Zehlendorf, so ziehen doch sehr viele der Schüler(innen) ein vergleichbares Resümee:...
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Den Holocaust im 21. Jahrhundert unterrichten

Den Holocaust im 21. Jahrhundert unterrichten

Durch die mediale Präsenz und die öffentliche Aufmerksamkeit, mit welcher dem Holocaust nicht nur in Deutschland begegnet wird, entsteht bei vielen Schülerinnen und Schülern der Eindruck, bereits alles Wesentliche über dieses Kapitel der deutschen Geschichte zu kennen. Auf diese Weise wird oft eine scheinbare Übersättigung konstatiert und auf die gesamte Geschichte der Verfolgung und Ermordung von Juden während des „Dritten Reiches“ bezogen, die allerdings in den meisten Fällen Folge einer wachsenden zeitlichen und oft auch biografischen Distanz heutiger Generationen zu dieser...
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Zum Umgang mit Überlebendenberichten im Medium Film

Zum Umgang mit Überlebendenberichten im Medium Film

Seit einigen Jahren stellt sich immer stärker die Frage, wie die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wach gehalten werden kann, wenn die letzten Zeugen verstorben sind. Das ist eine wichtige Frage, denn sie impliziert die Aufforderung an uns (die Nachgeborenen), die Verantwortung dafür tragen, dass diese Geschichte nicht vergessen und an nachfolgende Generationen weitergegeben wird. Heute wird die Geschichte der Shoah zunehmend durch Medien vermittelt: durch technische Medien; aber auch durch lebendige Medien, durch ‚Botschafter‘ (wie beispielsweise Pädagoginnen...
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