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Besucherinfo
Öffnungszeiten:

Sonntag bis Mittwoch: 9.00- 17.00 Uhr
Donnerstag: 9.00-20.00 Uhr*
Freitags und an den Abenden vor einem Feiertag: 9.00-14.00 Uhr

Yad Vashem ist an Samstagen und jüdischen Feiertagen geschlossen.

Das Museum zur Geschichte des Holocaust, das Kunstmuseum, der Ausstellungspavillon und die Synagoge sind bis 20.00 Uhr geöffnet. Alle anderen Einrichtungen schließen um 17.00 Uhr.

Anfahrt nach Yad Vashem:
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Deutschland und Israel: Perspektiven im Schatten der Shoah - Oktober 2015

Deutschland und Israel: Perspektiven im Schatten der Shoah - Oktober 2015Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe des Newsletters!

Seit Februar bin ich nun Mitarbeiterin am German Desk der International School for Holocaust Studies und freue mich, Ihnen zukünftig unseren Newsletter präsentieren zu dürfen. In den Seminaren der International School for Holocaust Studies sowie in den Führungen durch das Museum oder über den Campus von Yad Vashem tauchen oftmals Fragen der Besucherinnen und Besucher auf, die das Verhältnis zwischen der Shoah und der Gründung des Staates Israel betreffen. Die naheliegende Vorstellung eines kausalen Zusammenhangs, nach dem die Staatengründung eine direkte Folge der Shoah sei, ist jedoch umstritten. Der israelische Historiker Yehuda Bauer geht vielmehr von einem „indirekten Zusammenhang“ aus: „Die Überlebenden bildeten ein zentrales Element bei der Erlangung der Unabhängigkeit, doch die Shoah an sich war eine Katastrophe, die – ganz abgesehen von ihren anderen Wirkungen – auch den Kampf um den eigenen Staat gefährdete.“ Mehr...

Die Darstellung des Holocaust in deutschen Geschichtsschulbüchern

Die Darstellung des Holocaust in deutschen Geschichtsschulbüchern

Martin LiepachDer Gymnasiallehrer und Historiker Martin Liepach ist Mitglied der Arbeitsgruppe Geschichte der Deutsch-Israelischen Schulbuchkommission. Er ist Mitarbeiter am Pädagogischen Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdisches Museums Frankfurt, Mitglied der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Leo-Baeck-Instituts in Deutschland und Lehrbeauftragter an der Universität Frankfurt am Main. Martin Liepach hat zahlreiche Publikationen im wissenschaftlichen, didaktischen und museumspädagogischen Bereich verfasst.Im 50. Jahr des Bestehens diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland...
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Deutsch-israelische Beziehungen – Die israelische Medienperspektive auf Deutschland

Deutsch-israelische Beziehungen – Die israelische Medienperspektive auf Deutschland

David WitzthumDavid Witzthum ist Chefredakteur, Moderator und außenpolitischer Kommentator der Israel Broadcasting Authority.50 Jahre nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen hat in Israel eine breite und lebhafte Debatte über Deutschland eingesetzt, die das traditionelle Deutschlandbild in Israel tiefgreifend verändert. Überraschenderweise ist Deutschland zu einem der populärsten Länder geworden; Kanzlerin Angela Merkel ist in Israel vermutlich sogar beliebter als in ihrem eigenen Land. Im Zentrum des intensiven Diskurses steht Berlin – nicht nur als Reise-, sondern auch als mögliches...
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Interview mit dem Kommunikationswissenschaftler Amit Pinchevski

Interview mit dem Kommunikationswissenschaftler Amit Pinchevski

„Kollektives Trauma“ oder „kulturelles Trauma“ ist ein Begriff, der von Soziologen verwendet wird, um Ereignisse zu beschreiben, deren Erfahrung zu einem Trauma (griechisch Wunde) einer ganzen Gesellschaft führt. Der soziologische Traumabegriff unterscheidet sich dabei von der psychologischen oder psychiatrischen Definition, die für gewöhnlich die Beeinträchtigung der individuellen Psyche meint. Das Trauma einer Gesellschaft muss hingegen keine Auswirkungen auf jedes einzelne Individuum haben, wohl aber auf die Gesellschaft als Ganzes. Oder präziser: Es beeinflusst...
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Jean Améry, Israel und das Fortleben des Antisemitismus

Jean Améry, Israel und das Fortleben des Antisemitismus

I. Über Zwang und Unmöglichkeit, Jude zu seinDer österreichisch-jüdische Essayist Jean Améry wird im Jahr 1912 als Hans Maier in Wien geboren. In den Erinnerungen an seine Kindheit sieht er sich noch an Weihnachten durch verschneite Dörfer zur Mitternachtsmette stapfen und hört seine Mutter „Jesus, Maria und Josef!“ ausrufen. Sein Vater fällt im Ersten Weltkrieg als Tiroler Kaiserjäger. Zwar weiß auch der junge Hans Maier, dass seine Familie als jüdische Familie angesehen wird, aber es hat für ihn wenig Bedeutung. Er habe nie an den Gott Israels geglaubt und sei mit jüdischer...
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