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Besucherinfo
Öffnungszeiten:

Sonntag bis Mittwoch: 9.00- 17.00 Uhr
Donnerstag: 9.00-20.00 Uhr*
Freitags und an den Abenden vor einem Feiertag: 9.00-14.00 Uhr

Yad Vashem ist an Samstagen und jüdischen Feiertagen geschlossen.

Das Museum zur Geschichte des Holocaust, das Kunstmuseum, der Ausstellungspavillon und die Synagoge sind bis 20.00 Uhr geöffnet. Alle anderen Einrichtungen schließen um 17.00 Uhr.

Anfahrt nach Yad Vashem:
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Hilfe und Rettung während des Holocaust: 50 Jahre Programm "Gerechte unter den Völkern" - Juni 2012

Liebe Leserinnen und Leser,

ich freue mich, Ihnen heute eine neue Ausgabe unseres deutschsprachigen E-Newsletters präsentieren zu können, die sich dieses Mal mit den Helfern und Rettern von Jüdinnen und Juden während des Holocaust beschäftigt. Der Anlass dieser Schwerpunktsetzung ist das 50jährige Bestehen der Kommission der „Gerechten unter den Völkern“, die 1962 vom Staat Israel ins Leben gerufen wurde, um das bereits in den 40er Jahren formulierte Ziel zu erfüllen, in Israel und Yad Vashem an jene Nicht-Juden zu erinnern, die während des Holocaust ihr Leben riskiert haben, um Juden zu retten. Mehr...

Interview mit Dr. Ehud Loeb

Interview mit Dr. Ehud Loeb

Ehud Loeb, 1934 in Bühl im Badischen als Herbert Odenheimer geboren, wurde im Alter von sechs Jahren aus seiner Geburtsstadt vertrieben und gemeinsam mit seinen Eltern und etwa 6.500 anderen Juden aus Baden und Saarpfalz in das südfranzösische Internierungslager Gurs deportiert. Während seine Eltern und der Großteil seiner weiteren Familie von den Nazis ermordet wurden, überlebte er durch den Einsatz verschiedener – nichtjüdischer sowie jüdischer – Helfer den Krieg in Frankreich. Herbert, der nun den französischen Namen Hubert trug, wurde nach Kriegsende von Verwandten in der...
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„Kein Jude blieb ohne Schutz eines Albaners“

„Kein Jude blieb ohne Schutz eines Albaners“

Als sich Gavra Mandil im Juni 1987 an die Gedenkstätte Yad Vashem wandte, um den Albaner Refik Veseli und dessen Eltern Fatima und Vesel Veseli als „Gerechte unter den Völkern“ zu ehren, begründete er seinen Antrag unter anderem damit, dass er eine Geschichte dokumentieren möchte, die bislang kaum bekannt sei und für zukünftige Generationen aufbewahrt werden müsse.Gavra Mandil wurde 1936 in Belgrad, dem damaligen Jugoslawien, geboren. Nach der Besetzung des serbischen Teils Jugoslawiens durch die deutsche Wehrmacht 1941, flohen seine Eltern mit ihm und seiner zwei Jahre jüngeren...
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Gedenkstätte Stille Helden

Gedenkstätte Stille Helden

Dr. Beate KosmalaMit der Eröffnung dieser Gedenkstätte im Oktober 2008 in Berlin entstand mehr als sechs Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erstmals ein Erinnerungsort, der sowohl jenen Juden gewidmet ist, die sich durch Flucht in den Untergrund der Deportation entzogen und versteckt zu überleben versuchten, als auch ihren nichtjüdischen Helfern in Deutschland, die unter den Bedingungen von NS-Diktatur und Krieg unter eigener Gefährdung Handlungsspielräume nutzten, um Leben zu retten. Die Flucht in den Untergrund war am ehesten noch Juden in Berlin möglich, da in anderen...
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Die „Gerechten unter den Völkern“ – Erläuterungen über den präzedenzlosen Versuch der Überlebenden deren Retter und Helfer zu ehren

Die „Gerechten unter den Völkern“ – Erläuterungen über den präzedenzlosen Versuch der Überlebenden deren Retter und Helfer zu ehren

Irena SteinfeldtUnter den vielen Dokumenten, die in dem von Dr. Emanuel Ringelblum geleiteten Untergrundarchiv „Oneg Shabat“ des Warschauer Ghettos aufbewahrt wurden, befindet sich unter anderem der Bericht der Kurierin Lonka Koszybrocka, die in der Untergrundbewegung aktiv war. Sie erzählte von der Hilfe, die die Untergrundbewegung in Wilna (Litauen) durch einen österreichischen Unteroffizier namens Anton Schmid erhielt. Schmid war in Wilna Leiter der Versprengten-Sammelstelle der deutschen Wehrmacht und hatte die Aufgabe, Soldaten, die von ihren Einheiten getrennt worden waren,...
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Vom Zuschauen zum Handeln – Ein Bericht über das Forschungsprojekt 

Vom Zuschauen zum Handeln – Ein Bericht über das Forschungsprojekt 

Susanne BeerWarum halfen einige Menschen jüdischen Verfolgten, während ihre Nachbarn und Bekannten wegschauten oder sich gar an der Gewalt beteiligten? Warum riskierten sie ihren Ruf, ihre Freiheit und ihr Leben für Personen, die sie häufig nicht einmal kannten? Die sogenannten ‚Judenretter‘ werfen Fragen über die ‚Natur des Guten‘ auf und darüber, wie solidarisches Verhalten in Situationen kollektiver Gewalt entsteht. Überraschenderweise haben bislang nur wenige Forscher versucht, diese Fragen durch empirische Untersuchungen zu beantworten. Das Projekt „Referenzrahmen...
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