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Besucherinfo
Öffnungszeiten:

Sonntag bis Mittwoch: 9.00- 17.00 Uhr
Donnerstag: 9.00-20.00 Uhr*
Freitags und an den Abenden vor einem Feiertag: 9.00-14.00 Uhr

Yad Vashem ist an Samstagen und jüdischen Feiertagen geschlossen.

Das Museum zur Geschichte des Holocaust, das Kunstmuseum, der Ausstellungspavillon und die Synagoge sind bis 20.00 Uhr geöffnet. Alle anderen Einrichtungen schließen um 17.00 Uhr.

Anfahrt nach Yad Vashem:
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Antisemitismus - Geschichte und Gegenwart - November 2011

Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich Willkommen zur dritten Ausgabe unseres deutschsprachigen Newsletters, die sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Antisemitismus beschäftigt. Es ist mittlerweile geschichtswissenschaftlicher Konsens geworden, dass der zentrale Antrieb zur Planung und Durchführung der Ermordung der europäischen Juden aus antisemitischen Einstellungen und Überzeugungen resultierte, die von der nationalsozialistischen Propaganda bedient und geschürt wurden. Trotzdem ist bis heute die Auseinandersetzung mit dem nationalsozialistischen Antisemitismus, seiner Geschichte und seiner Gegenwart im Rahmen pädagogischer Ansätze wenig selbstverständlich. Dies hat seine berechtigten Gründe. Mehr...

Der Mythos der Passivität und der Kampf der deutschen Juden gegen Antisemitismus und Nationalsozialismus

Der Mythos der Passivität und der Kampf der deutschen Juden gegen Antisemitismus und Nationalsozialismus

Simcha EpsteinDie Nationalsozialisten, 1928 noch eine kleine und unbedeutende politische Gruppierung (bei den Wahlen im Mai desselben Jahres errangen sie nur 2,6 % aller Stimmen), kamen 1933 an die Macht. Wie verhielten sich die deutschen Juden in diesen fünf entscheidenden Jahren? Wie reagierten sie auf den ständig anwachsenden Antisemitismus in der deutschen Bevölkerung?Ein großer Teil der Juden Deutschlands gehörte dem Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens (CV) an. Diese 1893 gegründete Organisation zählte 70 000 Mitglieder (eine hohe Zahl, wenn man bedenkt, dass insgesamt...
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Der Politikwissenschaftler Lars Rensmann

Der Politikwissenschaftler Lars Rensmann

Lars Rensmann ist DAAD-Professor für Politikwissenschaft an der University of Michigan. Jüngst erschienen sind Politics and Resentment: Antisemitism and Counter-Cosmopolitanism in the European Union (Brill, 2011, hg. mit Julius H. Schoeps) und Gaming the World: How Sports Are Reshaping Global Politics and Culture (Princeton, 2010, mit Andrei S. Markovits
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Antisemitismus in Österreichs Klassenzimmern: Eine pädagogische Herausforderung

Antisemitismus in Österreichs Klassenzimmern: Eine pädagogische Herausforderung

Andreas Peham und Elke RajalNach der jüngsten Studie des Wiener Kommunikationswissenschafters Maximilian Gottschlich stimmen 44 % der österreichischen Bevölkerung dem Satz „Juden beherrschen die internationale Geschäftswelt“ ganz oder eher zu. 28% meinen, dass es „kein Zufall [ist], dass Juden in der Geschichte oft verfolgt wurden, zum Teil sind sie selbst daran schuld.“Zustimmung zu derartigen Ressentiments lässt sich auch in österreichischen Klassenzimmern finden, was zunächst wenig überrascht, ist doch die Schule kein ideologiefreier Raum jenseits der Gesellschaft....
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Antisemitismus in der DDR

Antisemitismus in der DDR

Anetta KahaneMit dem Nationalsozialismus hatte Deutschland Tod und Vernichtung über die Welt gebracht. Es hatte Sturm gesät durch Krieg und Massenmord und mit den Bombardements deutscher Städte auch Wind geerntet. Danach begann der Kalte Krieg und Deutschland wurde geteilt. Die alte Bundesrepublik wurde von den West-Alliierten gefördert und beim Aufbau einer Demokratie unterstützt. Die DDR hatte weniger Glück; die Sowjetunion verlangte als Siegermacht Reparationen und die sozialistische Planwirtschaft. Der Osten Deutschlands wurde geteilt und nach dem Mauerbau durften DDR Bürger nicht mehr...
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Wenn Mokkatassen sprechen. Mit Mausklick gegen Antisemitismus und Ausgrenzung

Wenn Mokkatassen sprechen. Mit Mausklick gegen Antisemitismus und Ausgrenzung

Eine zierliche Mokkatasse ist das Einzige, was der Überlebenden Eva Rößner als Erinnerung an ihre Großeltern geblieben ist. Die Wohnung von Therese und Max Jakob wurde in der Progromnacht im November 1938 in einem Gewaltexzess verwüstet, die Großeltern selbst wurden später im Holocaust ermordet. Für die Enkelin stellt die Mokkatasse heute ein Erinnerungsobjekt dar, das nun dem Multimediaprogramm „Wenn Mokkatassen sprechen. Mit Mausklick gegen Antisemitismus und Ausgrenzung“ seinen Namen und seine lokalhistorische Anbindung verliehen hat. Konzipiert und realisiert wurde...
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Der Holocaust-Überlebende Moshe Bender (1932-2011) wohnte zeitweise als „Displaced Person“ in Ulm und Heidenheim

Der Holocaust-Überlebende Moshe Bender (1932-2011) wohnte zeitweise als „Displaced Person“ in Ulm und Heidenheim

Dr. Wolfgang ProskeDer 78-jährige Moshe Bender hatte Glück. Er überlebte als Jude den Holocaust. Geboren 1932 in der Nähe von Lodz in Polen (als Sohn von Juden aus der Gegend von Hamburg), wurde er als Kind nach dem deutschen Überfall auf Polen zusammen mit seinen Verwandten ins nächstgelegene Ghetto gezwungen. Nachdem seine Eltern am 5. Mai 1943 von deutschen Soldaten erschossen wurden, gelang dem Elfjährigen die Flucht. Er überlebte knapp eineinhalb Jahre im Freien, wanderte dabei ohne Ziel durch dichte Wälder.Gelegentlich bekam er Nahrung von Bauern, die ihn zeitweise als „cowboy“...
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