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Besucherinfo
Öffnungszeiten:

Sonntag bis Mittwoch: 9.00- 17.00 Uhr
Donnerstag: 9.00-20.00 Uhr*
Freitags und an den Abenden vor einem Feiertag: 9.00-14.00 Uhr

Yad Vashem ist an Samstagen und jüdischen Feiertagen geschlossen.

Das Museum zur Geschichte des Holocaust, das Kunstmuseum, der Ausstellungspavillon und die Synagoge sind bis 20.00 Uhr geöffnet. Alle anderen Einrichtungen schließen um 17.00 Uhr.

Anfahrt nach Yad Vashem:
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Die Geschichte von Uri Orlev

„Bis dahin hatte ich über diese Dinge nur in Büchern gelesen...”

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahre

Inhalt:

  • Vorbemerkungen
  • Hintergrundinformation
  • Kindheit vor dem Krieg
  • “Und dann brach der Krieg aus...“
  • Das Leben im Ghetto
  • Deportation und Leben im Versteck
  • „[...] jetzt musst du erwachsen sein, verstehst du?”
  • Ankunft im Kibbuz
  • Schlussgedanken

Vorbemerkungen

Diese Unterrichtseinheit ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, sich mit einem Holocaust-Überlebenden und seinen Erzählungen aus der Shoah auseinanderzusetzen. Uri Orlev erzählt in seinem Buch „Das Sandspiel” seine persönliche Geschichte, aus der Perspektive eines Kindes. Er beschreibt darin seine Erfahrungen im Ghetto, die Ermordung seiner Mutter und sein Leben im Versteck.

Hintergrundinformation

Uri Orlev wurde als Jerzy Henryk Orlowski in Warschau im Jahre 1931 geboren. Man nannte ihn Jurek. Als kleines Kind wusste er anfangs nicht, dass er ein Jude war. Als der Zweite Weltkrieg im September 1939 ausbrach, wurde sein Vater zum Wehrdienst in der polnischen Armee eingezogen. Im November 1940 wurden Jurek und seine Familie gezwungen, ins Warschauer Ghetto umzusiedeln. Nachdem seine Mutter mehrere Jahre in einer Ghettofabrik gearbeitet hatte, wurde sie krank. Im Januar 1943 wurde sie im Krankenhaus von den Nazis erschossen. Nach dem Tod seiner Mutter kümmerte sich seine Tante Stefa um Jurek und seinen Bruder Kazik.

Im Februar 1943 wurden die Brüder aus dem Warschauer Ghetto geschmuggelt und im polnischen Teil von Warschau versteckt. Zur Zeit des Warschauer Ghetto – Aufstands im April 1943 waren beide bereits seit zwei Monaten im Versteck. Aus Angst vor den Nazis wurden die Brüder in ein einsames Landhaus gebracht und für mehrere Wochen in einem dunklen Keller versteckt, den sie nur nachts verlassen durften. Im Sommer 1943 wurden Jurek und Kazik gemeinsam mit ihrer Tante in das Konzentrationslager Bergen-Belsen deportiert, wo sie zwei Jahre leben mussten. Nach der Befreiung schaffte es seine Tante, ihnen eine Einreiseerlaubnis für das vorstaatliche Israel zu besorgen. Schließlich ließen sich die Brüder im Kibbuz Ginegar nieder.

Kindheit vor dem Krieg
“Und dann brach der Krieg aus...”
Das Leben im Ghetto
Deportation und Leben im Versteck
„[...] jetzt musst du erwachsen sein, verstehst du?”
Ankunft im Kibbuz