• Menü

  • Besucherinfo

  • Shop

  • Sprachen
Besucherinfo
Öffnungszeiten:

Sonntag bis Mittwoch: 9.00- 17.00 Uhr
Donnerstag: 9.00-20.00 Uhr*
Freitags und an den Abenden vor einem Feiertag: 9.00-14.00 Uhr

Yad Vashem ist an Samstagen und jüdischen Feiertagen geschlossen.

Das Museum zur Geschichte des Holocaust, das Kunstmuseum, der Ausstellungspavillon und die Synagoge sind bis 20.00 Uhr geöffnet. Alle anderen Einrichtungen schließen um 17.00 Uhr.

Anfahrt nach Yad Vashem:
Hier finden Sie weitere Besucherinformationen ...

Deborah Hartmann

Die Vermittlung des Holocaust in arabischen und muslimischen Communities: Angebote von Yad Vashem

Ein wichtiger Aspekt bei der Frage nach der Bedeutung des Holocaust in arabischen und muslimischen Communities in Israel und weltweit ist die Zugänglichkeit von historischen Informationen und die Begegnung mit persönlichen Schicksalen. Yad Vashem hat darum einige spezielle Angebote entwickelt, die sich insbesondere an Multiplikator_innen und Interessierte aus arabischsprachigen und muslimischen Gemeinschaften richten. Der persischsprachige Internetauftritt von Yad Vashem Im globalen Kontext... Read More Here

„Kein Jude blieb ohne Schutz eines Albaners“

Als sich Gavra Mandil im Juni 1987 an die Gedenkstätte Yad Vashem wandte, um den Albaner Refik Veseli und dessen Eltern Fatima und Vesel Veseli als „Gerechte unter den Völkern“ zu ehren, begründete er seinen Antrag unter anderem damit, dass er eine Geschichte dokumentieren möchte, die bislang kaum bekannt sei und für zukünftige Generationen aufbewahrt werden müsse. Gavra Mandil wurde 1936 in Belgrad, dem damaligen Jugoslawien, geboren. Nach der Besetzung des serbischen Teils... Read More Here

Pädagogische Handreichung zum Umgang mit historischen Fotografien im Unterricht

Die nationalsozialistischen Verbrechen an den Juden fanden nicht im Verborgenen statt. Neben schriftlichen Dokumenten und Aussagen von Zeugen ist uns auch eine große Zahl fotografischer Quellen aus der Zeit des Nationalsozialismus zugänglich, die uns insbesondere vom Geschehen an konkreten Orten erzählen können. Gemacht wurden solche Fotos zumeist von Tätern, Mitläufern und Zuschauern. Die damals von ihnen gewählte Perspektive bestimmt damit zu einem Teil auch unsere Wahrnehmung mit.... Read More Here

Den Holocaust im 21. Jahrhundert unterrichten

Durch die mediale Präsenz und die öffentliche Aufmerksamkeit, mit welcher dem Holocaust nicht nur in Deutschland begegnet wird, entsteht bei vielen Schülerinnen und Schülern der Eindruck, bereits alles Wesentliche über dieses Kapitel der deutschen Geschichte zu kennen. Auf diese Weise wird oft eine scheinbare Übersättigung konstatiert und auf die gesamte Geschichte der Verfolgung und Ermordung von Juden während des „Dritten Reiches“ bezogen, die allerdings in den meisten Fällen... Read More Here

Der Politikwissenschaftler Lars Rensmann

Kein Vorurteil wie jedes andereLars Rensmann ist DAAD-Professor für Politikwissenschaft an der University of Michigan. Jüngst erschienen sind Politics and Resentment: Antisemitism and Counter-Cosmopolitanism in the European Union (Brill, 2011, hg. mit Julius H. Schoeps) und Gaming the World: How Sports Are Reshaping Global Politics and Culture (Princeton, 2010, mit Andrei S. Markovits Read More Here

Ein Gespräch zwischen Alon Less, Bettina Stangneth und Deborah Hartmann

"Ohne zu vergessen, trotzdem zu einem Miteinander finden"Alon Less wurde 1949 als zweites Kind von Vera und Avner Werner Less in Israel geboren. Er wuchs in New York und Paris auf. Sein Vater, der in den 30er Jahren aus Berlin zunächst nach Frankreich und schließlich nach Palästina floh, verhörte 1961 Adolf Eichmann in Jerusalem. Die zahlreichen Notizen, die Avner Werner Less hinterließ, sind zusammen mit ausgewählten Briefen und Erinnerungen von Bettina Stangneth unter dem... Read More Here

Interview mit Professor Mohammed S. Dajani Daoudi

„Ich wollte aus der Rolle des Zuschauers ausbrechen und Tabus in Frage stellen.“Professor Mohammed S. Dajani Daoudi wurde im Frühjahr 2014 über die Grenzen Israels hinaus bekannt, als er eine Gruppe von 27 palästinensischen Universitätsstudenten auf eine Reise nach Auschwitz begleitete, die er organisiert hatte. Diese Reise sollte die Beschäftigung mit dem Holocaust und Themen wie Aussöhnung und Empathie anstoßen. Der Besuch war Teil einer gemeinsamen Initiative von vier... Read More Here

Interview mit der Filmemacherin Julia von Heinz

„Man kann es niemandem Recht machen, wenn es um Israel geht, aber das ist auch überhaupt nicht mein Wunsch oder Ansatz.“Julia von Heinz wurde 1976 in Berlin geboren. Sie absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Kamerafrau, bevor sie zur Regie wechselte. Im Jahr 2007 legte sie mit „Was am Ende zählt“ ihr vielbeachtetes Spielfilmdebüt vor, das seine Weltpremiere bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin feierte und 2009 den Deutschen Filmpreis in der Kategorie... Read More Here

Interview mit Eldad Beck

„Ich wünsche mir, dass es öfter passieren würde, dass sich junge Israelis, die nach Deutschland kommen, mit ihrer Familiengeschichte auseinandersetzen“Eldad Beck, in Haifa geboren, hat als Korrespondent für mehrere israelische Zeitungen in Österreich, Frankreich und Deutschland gearbeitet. Seit 2002 lebt Eldad Beck in Berlin und ist Deutschlandkorrespondent der israelischen Tageszeitung Yedioth Achronot. 2014 ist sein Buch „Deutschland, anders“ auf Hebräisch... Read More Here

Interview mit dem Journalisten Claudio Della Seta

„Wir müssen so viele Informationen sammeln wie nur möglich“Am 27. Januar 2015 wurden im Rahmen des Internationalen Holocaust Gedenktages einzigartige Filmaufnahmen italienisch jüdischer Familien vor dem Holocaust gezeigt. Die Filmaufnahmen befinden sich im Besitz von Claudio Della Setta, der in Kooperation mit dem italienischen Zentralinstitut zur Restaurierung und Konservierung des Kulturerbes, die Aufnahmen restauriert und digitalisiert hat. Read More Here

Interview mit Esti Amrami und Yael Reuveny

„Die Geschichte deiner Mutter ist nicht deine eigene.“Die Filmemacherinnen Yael Reuveny und Esti Amrami über Israelis in Berlin, die Dritte Generation nach dem Holocaust und ihr Leben zwischen Israel und der neuen Diaspora.Die israelische Regisseurin Yael Reuveny zog nach einem Filmstudium in Israel im Jahr 2005 nach Berlin, wo sie den Dokumentarfilm „Schnee von gestern“ (2013) über ihre Familiengeschichte drehte. Auch für Esti Amrami, die vor zehn Jahren nach Berlin... Read More Here

Der Autor Boualem Sansal über Algerien, die Shoah und die Bedeutung der Erinnerung

„Die erste Verpflichtung ist die Frage des Wissens“Boualem Sansal wurde 1948 in Algerien geboren. 1999 erschien sein erster Roman „Schwur der Barbaren“. Bis zu seiner Entlassung aufgrund seines literarischen und politischen Engagements im Jahr 2003 war er Direktor des algerischen Industrieministeriums. Heute ist er einer der bekanntesten Schriftsteller Nordafrikas. 2011 wurde er für sein literarisches Werk mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels... Read More Here