• Menü

  • Besucherinfo

  • Shop

  • Sprachen
Besucherinfo
Öffnungszeiten:

Sonntag bis Mittwoch: 9.00- 17.00 Uhr
Donnerstag: 9.00-20.00 Uhr*
Freitags und an den Abenden vor einem Feiertag: 9.00-14.00 Uhr

Yad Vashem ist an Samstagen und jüdischen Feiertagen geschlossen.

Das Museum zur Geschichte des Holocaust, das Kunstmuseum, der Ausstellungspavillon und die Synagoge sind bis 20.00 Uhr geöffnet. Alle anderen Einrichtungen schließen um 17.00 Uhr.

Anfahrt nach Yad Vashem:
Hier finden Sie weitere Besucherinformationen ...

Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann

Geteilte Geschichte(n): Deutsche und israelische Filmemacher untersuchen die Zwischenräume ihrer gemeinsamen Vergangenheit

In den letzten Jahren sind einige Filme entstanden, die geographische und geschichtliche Zwischenräume ausleuchten, in denen die deutsch-jüdische bzw. deutsch-israelische Vergangenheit vor dem Hintergrund der Gegenwart präsent wird. Innerhalb und durch diese Filme werden Übergänge zwischen Deutschland und Israel sichtbar, in denen die geschichtlichen Spannungen nicht aufgehoben, sondern zum Ausgangspunkt unvorhergesehener Begegnungen werden. Vergangenheit in der Gegenwart Von solchen... Read More Here

DVD: Sie sind frei, Dr. Korczak (Bundesrepublik/Israel 1973)

Das bewegte Leben des berühmten polnisch-jüdischen Arztes Janusz Korczak lieferte bereits Stoff für zahlreiche filmische Bearbeitungen. Mit Ich bin klein aber wichtig wurde von dem Regisseur Konrad Weiß und dem Autor Walther Petri 1988 einer der letzten Dokumentarfilme der ostdeutschen Filmproduktionsfirma DEFA dem Andenken an Korczak gewidmet. Der Film rekonstruiert das Leben des Ende der 1870er Jahre in Warschau geborenen Pädagogen und seine erzieherischen Vorstellungen durch die Augen... Read More Here

Der Berliner Produzent Artur Brauner: ein unermüdlicher Förderer der filmischen Erinnerung an die Shoah

Als Filmliebhaber und Filmhistoriker ist das Visual Center in Yad Vashem einer meiner bevorzugten Orte. Bei jedem Besuch führt mich mein Weg zunächst in den großen Saal mit den vielen Computerstationen, an denen sich mittlerweile ein Großteil aller jemals über den Holocaust produzierten Filme, anschauen lässt. Wenn ich die Zeit habe, an einem der Terminals neue und alte Filme zu sichten, dann sitze ich am liebsten an jenem Platz in der linken hinteren Ecke, der dem Berliner... Read More Here

Die Shoah als Leerstelle: Bruno Apitz Buchenwald-Roman „Nackt unter Wölfen“

Nicht nur die Erinnerung an die Shoah, sondern auch die spezifische Sicht auf die Vernichtung der europäischen Juden durch die deutschen Nationalsozialisten tradiert sich über ihre künstlerische Vermittlung. Das Schreiben war bereits in den Ghettos und Lagern ein zentraler Bestandteil, den erlebten Schrecken zu dokumentieren, aber auch zu verarbeiten. Neben die Erinnerungsliteratur von Überlebenden rückte jedoch nach der Befreiung der Konzentrations- und Vernichtungslager auch die... Read More Here

Otto Dov Kulka zeichnet in seinem Buch „Landschaften der Metropole des Todes"

Otto Dov KulkaLandschaften der Metropole des TodesAuschwitz und die Grenzen der Erinnerung und der Vorstellungskraft. Aus dem Hebräischen übersetzt von Inka Arroyo Antezana sowie Anne Birkenhauer und Noa Mkayton.Deutsche Verlags-Anstalt, München 201319,99 €  Kurz vor Ende seines Textes „Landschaften der Metropole des Todes", der das Kernstück seines gleichnamigen Buches bildet, verweist der Historiker und Überlebende Otto Dov Kulka auf die bekannte Szene aus Franz Kafkas Erzählung... Read More Here

Aharon Appelfeld begibt sich in „Der Mann, der nicht aufhörte zu schlafen“ auf eine Spurensuche in zwei Welten mit zwei Sprachen

Aharon Appelfeld„Der Mann, der nicht aufhörte zu schlafen“Aus dem Hebräischen von Miriam PresslerRowohlt Verlag, Reinbek 2012288 Seiten19,95 € Aharon Appelfeld, israelischer Schriftsteller und Überlebender des Holocaust, war acht Jahre als, als er seinen Geburtsort in der Nähe von Czernowitz verlassen musste, nachdem seine Mutter von rumänischen Soldaten ermordet worden war. Mit seinem Vater musste sich Appelfeld auf eine Odysee durch verschiedene Lager und Ghettos begeben, bevor er... Read More Here

Filmdokumente von Deportationen

In der Geschichtsschreibung über die Verbrechen des Nationalsozialismus nehmen die Deportationen eine wichtige Stelle ein. Die erzwungene und logistisch bis ins Detail organisierte Verschleppung von Millionen Menschen markiert auf verschiedenen Ebenen zentrale Wendepunkte. Erstens stehen die Deportationen an der Schwelle zwischen der ideologisch intendierten Ausgrenzung bzw. forcierten Auswanderung der jüdischen Bevölkerung und der nun beginnenden systematisch durchgeführten... Read More Here

Jenseits des Nahostkonflikts - Aktuelle Bücher über Israel

Vielleicht ist es die nicht abnehmende Omnipräsenz von Israel in unserer gegenwärtigen Medienlandschaft mit ihren stereotypen Zuschreibungen und Bildern, die immer öfter Journalisten dazu bringt, einen anderen Zugang zur Komplexität und Vielschichtigkeit des kleinen Landes im Nahen Osten zu suchen. Lange Zeit waren der Nahostkonflikt und die Geschichte der Shoah der dominierende Filter, durch den das Leben in Israel betrachtet wurde. Dahinter verschwanden die vielschichtigen Facetten des... Read More Here

Zum Umgang mit Überlebendenberichten im Medium Film

Seit einigen Jahren stellt sich immer stärker die Frage, wie die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wach gehalten werden kann, wenn die letzten Zeugen verstorben sind. Das ist eine wichtige Frage, denn sie impliziert die Aufforderung an uns (die Nachgeborenen), die Verantwortung dafür tragen, dass diese Geschichte nicht vergessen und an nachfolgende Generationen weitergegeben wird. Heute wird die Geschichte der Shoah zunehmend durch Medien vermittelt: durch technische... Read More Here

Medienfigur Eichmann

In ihrer jüngst erschienen Studie „Eichmann vor Jerusalem – Das unbehelligte Leben eines Massenmörders“ hat Bettina Stangneth anschaulich dargelegt, wie stark Eichmann selbst und andere ehemalige Nazigrößen während und nach der Zeit des Nationalsozialismus ein öffentlich wahrnehmbares Bild der ‚Figur Eichmann‘ schufen, das noch bis heute wirksam ist.1 Eichmanns Karriere, sein Leben im Fluchtland Argentinien und sein Auftreten vor Gericht in Jerusalem waren in besonderem Maße... Read More Here

Eichmann vor und nach Jerusalem

Mit ihrer Formel von der „Banalität des Bösen“ hat die Philosophin Hannah Arendt nachhaltig die Wahrnehmung des in Jerusalem angeklagten Adolf Eichmann geprägt. Bettina Stangneth geht nun in ihrer Studie „Eichmann vor Jerusalem – Das unbehelligte Leben eines Massenmörders“ Eichmanns Strategien der Selbstinszenierung und seiner öffentlichen Wahrnehmung vor dem Prozess in Israel nach und sammelt dafür akribisch Selbst- und Fremdauskünfte, die verdeutlichen wie sehr Eichmann daran... Read More Here

Ein Film und ein Buch stellen den jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee vor

Ein Lehrer stolpert mit seiner Klasse über einen verwilderten Friedhof. Immer wieder bleibt die Gruppe stehen und schaut auf einen zerknitterten Plan. Sie murmeln Buchstaben und Zahlen, gehen diesen und jenen Weg entlang, bis sie schließlich vor einer stattlichen Grabanlage stehen. Die Schüler zücken Kreiden und Zeichenbögen und beginnen die fremdartigen Schriftzeichen von dem marmornen Stein abzupausen. Diese Szene entstammt dem Dokumentarfilm „Im Himmel, unter der Erde“ von Britta... Read More Here

Filmische nachbildungen des Holocaust im Unterrricht

Unsere Vorstellungen von der Vergangenheit sind sehr stark visuell geprägt. Dies gilt besonders für die Zeit des Nationalsozialismus, deren Präsenz in den Medien Film und Fernsehen in den vergangenen Jahren eher zu- als abgenommen hat. Viele Fernsehsendungen und Filme greifen dabei immer wieder auf dieselben Bilder zurück. Besonders ausdrucksstarke Fotografien, wie die Aufnahme des Jungen aus dem Warschauer Ghettoi , oder emotional überwältigendes Material, wie die Filmaufnahmen... Read More Here

Interview mit Esti Amrami und Yael Reuveny

Wie seht ihr euch selbst? Würdet ihr euch als Israelis bezeichnen, die in Berlin leben oder aber als Einwanderer? Esti Amrami: Ja, als Israelis, die in Berlin leben. Yael Reuveny: Wie könnten wir uns als etwas anderes definieren? Esti Amrami: Ich kann mit der Bezeichnung Immigration nichts anfangen. Einen solchen Begriff würde ich nie verwenden, er hört sich so endgültig an. Auch wenn ich ein Immigrant bin, würde ich mich nie so nennen. Das würde ja bedeuten, dass ich mein ganzes Leben... Read More Here