Der Museumskomplex

Das Museum zur Geschichte des Holocaust

Die Galerien

Epilog – Im Angesicht des Verlustes

Die Galerien innerhalb des Museums schließen am Ende mit einer Ausstellung ab, die einem künstlerischen Stück gewidmet ist, das die jüdisch zeitgenössischen Antworten auf die Schrecken und den drohenden Tod, der damals tägliche Realität war, zusammenfasst.

Das Kunstvideo, das von Uri Tzaig, einem renommierten Künstler, geschaffen wurde, bringt die einzelnen Antworten und Reaktionen auf den Holocaust durch Gedichte, Briefe und Auszüge aus Tagebüchern zum Ausdruck. Diese Stücke stammen alle aus der Zeit des Holocaust und werden in hebräischer und englischer Sprache gezeigt.

In einer Ecke der Galerie zeigt ein virtuelles Buch mit ständig blätternden Seiten wechselnde Kalligraphien der Personen, die ihre Hoffnungen, Ängste und Träume durch das Medium des geschriebenen Wortes ausgedrückt haben. Ein Original-Musikstück begleitet die visuelle Kunst in dieser Galerie.

Mit ihren interpretierenden  Kunstwerken ist dies die einzige Galerie im Museum zur Geschichte des Holocaust, die nicht um die historische Erzählung herum aufgebaut worden ist. Sie verleiht der Mehrheit der Juden, die nicht überlebt haben, um ihre Geschichte erzählen zu können, eine Stimme, und sie ermutigt die Besucher, jedes Opfer als ein Individuum mit einem einzigartigen Leben zu erinnern.

Der Künstler Uri Tzaig wurde 1965 in Kiryat Gat, Israel, geboren. Er graduierte 1990 von der Schule für Visuelles Theater in Jerusalem. Er ist mit seinen Einzelausstellungen in ganz Europa, USA und Israel bekannt geworden.