Der Museumskomplex

Das Museum zur Geschichte des Holocaust

Die Galerien

Die Welt von einst

Am Eingang des Museums wird dem Besucher ein zehnminütiges, künstlerisch gestaltetes Video präsentiert, das die jüdische Welt vor dem Holocaust darstellt. Es wurde von der Videokünstlerin Michal Rovner geschaffen und von der Clore Israel Stiftung gespendet. Dieses Werk, das auf die dreizehn Meter hohe, dreieckige Ostmauer des Museums projiziert wird, nimmt den Besucher mit auf eine Reise in die Welt ganz gewöhnlicher Menschen und ihrer Gemeinden - eine Welt, die nicht mehr existiert. Der Mangel an dokumentarischem Filmmaterial in ausreichend gutem Zustand über das jüdische Leben vor dem Holocaust machte die Herstellung des Videos schwierig. „Die Herausforderung bestand darin, die Atmosphäre des jüdischen Lebens dieser Zeit nachzuempfinden", erklärt Rovner. „Ich nahm verschiedene Filmausschnitte und fügte sie zu einem Hintergrund zusammen, genau so, wie sich die Juden in das Lebensgeflecht der Länder einfügten, in denen sie lebten.“

Die Arbeiten von Michal Rovner wurden bereits an vielen Veranstaltungsorten vorgestellt, unter anderem auf einer Einzelausstellung im Whitney Museum in New York.    

2003 repräsentierte Rovner Israel auf der Biennale in Venedig.