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Yad Vashem
Yad Vashem Wanderausstellungen

Architektur des Mordes: Die Baupläne von Auschwitz-Birkenau

Über die Ausstellung

Ein Blick in das Lager durch den Eingang von Birkenau Ein Blick in das Lager durch den Eingang von Birkenau

Ausgewählte Tafeln aus der Ausstellung

Diese Ausstellung, die ursprünglich im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York zum Internationalen Holocaust-Gedenktag 2010 und zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz-Birkenau gezeigt wurde, enthält die Baupläne des Lagers Auschwitz-Birkenau.

Auschwitz-Birkenau, Symbol der Zerstörung des europäischen Judentums und seiner Kultur, ist zum Inbegriff des Bösen schlechthin geworden. Keiner der sichtbaren Bestandteile der Anlage – weder die Gebäude noch die Arbeitsabläufe– deutete darauf hin, dass es als Instrument zu einem der größten Verbrechen gegen die Menschlichkeit benutzt wurde.

Auschwitz-Birkenau wurde von Nazi-Deutschland im besetzten Polen errichtet und war das größte und wichtigste Konzentrations- und Vernichtungslager. Während seiner Betriebszeit, zwischen Juni 1940 und Januar 1945, wurden dort ca. 1.100.000 Menschen von den Nazis ermordet. Die meisten von ihnen waren Juden.

Die Sammlung der Baupläne von Auschwitz-Birkenau besteht aus 29 Dokumenten und zeigt Details einer Lagererweiterung, zu der ein Krematorium und eine Gaskammer gehören. Einige der Dokumente weisen Randbemerkungen oder auch die Unterschriften führender Nazis, u. a.  Himmlers, auf. Die Baupläne wurden 2008 in Berlin entdeckt und von der deutschen Bild-Zeitung erworben. Kurz danach entschied der Chefredakteur der Bild-Zeitung, Kai Diekmann, Yad Vashem sei der geeignetste Ort für ihre Aufbewahrung.

Kuratorin: Yehudit Inbar, Direktorin der Museumsabteilung von Yad Vashem

Ausstellungsgestalterin: Pnina Friedman