Küste von Rapallo, 1934
Ansicht von Ostende mit Boot, 1935
Der Hinterhof in der Rue Archimède, 1938
Die große Zerstörung, ca .1939
Le Réfugié (Der Flüchtling)
Über den Dächern, 1940
Stillleben mit Maske, Handschuh und Fußball, ca.1940
Lagersynagoge, 1941
Portrait eines unbekannten Mannes, 1941
Stillleben mit Maske, Handschuh und Fußball, ca.1940
Stillleben mit Maske, Handschuh und Fußball, ca.1940
Gouache auf Papier
48,7 x 65 cm
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Stillleben mit Maske, Handschuh und Fußball, ca.1940

Mehrere Gegenstände sind auf einem rosafarbenen Tuch angeordnet: ein Fußball, ein aufgerolltes Stück Papier, auf dem das Wort „[Tomb]ola“ teilweise sichtbar ist (ein Lottoschein), ein Wecker, eine afrikanische Totenmaske, ein weißer Handschuh und ein weiß-violettes Stiefmütterchen. Im Hintergrund sieht man über einem Balkongeländer den vollen Mond am dunklen Himmel stehen. Nussbaum war im Versteck, als er dieses Bild malte, und das Werk ist ein Ausdruck seiner Zukunftsangst. Der Wecker steht für Nussbaums Erkenntnis, dass sein Schicksal von der Zeit abhängt, die rapide zu Ende geht. Der Lottoschein ist ein Symbol für das Geschick, das sich zum Schlechteren gewandelt hat, während das Schreckgespenst des Todes, das in Gestalt einer afrikanischen Maske erscheint, über allem schwebt.

Geschenk von David Susskind, Brüssel
Im Andenken an Salomon Susskind und seine Frau Mala Lea Gutgold.