Der Eichmann-Prozess in Jerusalem
Vorbereitungen zum Prozess
Die erste Sitzung des Amtsgerichts zum Strafverfahren 40/61 wurde am 11.April 1961 im „Beit Ha'am" in Jerusalem abgehalten. Der Prozess endete am 15. Dezember 1961 mit der Verlesung des Urteilspruchs, durch den Eichmann, in nahezu allen Anklagepunkten für schuldig befunden, zum Tode verurteilt wurde. Dem Verfahren gingen lange Monate penibler Vorbereitung voraus. Die israelische Polizei richtete eine Spezialeinheit ein, das „Polizei-Büro 06", die beauftragt war, relevante Dokumente zusammenzustellen, Zeugen auszuwählen und auf ihre Aussage vorzubereiten, die Linie der Anklage festzulegen und verschiedene legale Aspekte zu klären. Ausgewählt wurden 1600 Dokumente, von denen die meisten Eichmanns Unterschrift trugen, ferner eine Liste von 108 Überlebenden und weiteren Experten, Historikern und Forschern, die als Zeugen aussagen sollten.








