Die Internationale Schule für Holocaust-Studien (ISHS)

Jüdische Displaced Persons: Trauma und Überlebenswillen


Von Dr. Susanne Urban


Der International Tracing Service (ITS) in Bad Arolsen, ursprünglich als Suchdienst gegründet und nun auf dem Weg, sich als internationales Zentrum für Forschung, Bildung, Dokumentation zu etablieren, birgt mehr als 30 Millionen Dokumente.[1] Anhand dieser Sammlungen kann nicht nur ein umfassendes Bild der nationalsozialistischen Verfolgung, Zwangsarbeit und der Shoah entworfen werden; auch die Lebenswege von Überlebenden sind mit den Beständen rekonstruierbar. Welche Aspekte hierbei beleuchtet werden können, versucht die folgende Skizze darzustellen.

„In der gesamten Geschichte, seit Gott die Welt und die Menschheit erschaffen hat, gab es keine derartigen Geschöpfe wie uns, die Juden der ‚Schejres haplejte.‘“[2]

Shearit Hapleita – als „Rest der Geretteten“ bezeichneten sich Juden nach der Befreiung selbst. Sie stellten eine besondere Gruppe inmitten der Millionen Überlebender der nationalsozialistischen Verfolgung dar. Als am 9. November 1943 auf Initiative der USA, der Sowjetunion, Großbritanniens und Chinas im Weißen Haus in Washington von 44 Staaten die United Nations Relief and Rehabilitation Administration (UNRRA)[3] ins Leben gerufen wurde, war dies den Verantwortlichen jedoch noch nicht bewusst. Die UNRRA[4] sollte nach dem absehbaren Sieg der Alliierten über Deutschland (und Japan) den Deportierten und Überlebenden erste Fürsorge zukommen lassen und sie, so der Plan, so rasch als möglich, in ihre Heimatländer repatriieren. Das Supreme Headquarter of the Allied Expeditionary Forces (SHAEF) verfasste im November 1944 ein Memorandum, das die betreffenden Menschen als Displaced Persons (DPs) definierte.[5]
So entstanden in den West-Zonen unmittelbar nach der Befreiung Auffanglager für DPs. Die Sowjetunion erkannte, trotz ihrer Beteiligung bei der Gründung der UNRRA, den Status der DPs nur insofern an, dass sie diese so schnellstens repatriieren wollte. In den sowjetischen Besatzungszonen wurden daher weder DP-Camps eingerichtet noch umfassende Fürsorge geleistet.
Die von der Sowjetunion durchgeführte Zwangsrepatriierung traf v.a. ehemalige Zwangsarbeiter oder aus KZ befreite Kriegsgefangene schwer, da sie unter dem Generalverdacht der Kollaboration standen. Rund 630.000 sowjetische Kriegsgefangene hatten das Kriegsende als Zwangsarbeiter oder in KZ in Deutschland überlebt. Nur ein gefallener oder überlebender Soldat entsprach dem stalinistischen Heldenbild, aber nicht ein Kriegsgefangener oder Zwangsarbeiter. Etwa 34 Prozent der sowjetischen Repatrianten wanderten in den Gulag oder zur Zwangsarbeit in die so genannten Arbeitsbataillone.[6]
Derweil entschied die UN-Vollversammlung, wohl auch auf Grund der Umstände im Nachkriegseuropa, am 12. Februar 1946: „Kein Flüchtling, der in voller Freiheit gültige Einwände (valid objections) gegen die Heimkehr geltend macht, soll hierzu gezwungen werden“.[7] Damit verankerten sich die DP-Camps v.a. in den Westzonen Deutschlands und Österreichs.
Bereits vor dem UN-Beschluss hatten die Westalliierten die spezifische Situation der jüdischen DPs erfasst und ab August 1945 separate Camps für sie eingerichtet. Grundlage dafür war ein Bericht der im Juni 1945 vom amerikanischen Präsidenten Harry S. Truman eingerichteten Untersuchungskommission unter der Leitung des Dekans der juristischen Fakultät der University of Pennsylvania, Earl G. Harrison. Die Kommission besuchte im Juli 1945 30 DP-Camps in Deutschland. Am 24. August wurde Präsident Truman der „Harrison-Report“ vorgelegt und eine rasche Besserung der Lage jüdischer Überlebender angemahnt.

„Das erste und wesentlichste Bedürfnis dieser Menschen ist die Anerkennung ihres aktuellen Status und damit meine ich, ihren Status als Juden. Die meisten von ihnen haben Jahre in den schlimmsten Konzentrationslagern verbracht. In vielen Fällen ist das ganze Ausmaß noch nicht bekannt, aber oftmals sind sie die einzigen Überlebenden ihrer Familien und sie mussten die schreckliche Agonie durchleiden, die Vernichtung ihrer Liebsten mitzuerleben. Verständlicherweise ist ihre gegenwärtige Situation, mental wie physisch, weitaus schlimmer als die anderer Gruppen. […] Juden als Juden (und eben nicht als Angehörige anderer Nationalitäten) wurden in ungleich größerem Umfang zu Opfern als Nichtjuden derselben oder anderer Staatsangehörigkeit. […] Die Weigerung, Juden als solche anzuerkennen, bedeutet in dieser Situation, die Augen zu verschließen vor […] der unvergleichlich barbarischen Verfolgung. Dies und damit ihre speziellen Bedürfnisse hat sie bereits von den anderen Gruppen getrennt.“[8]

Auch der Antisemitismus u.a. ukrainischer, baltischer und polnischer DPs hatte in den zunächst nach Nationalitäten strukturierten Camps zu tiefgreifenden Konflikten geführt.
Auf der Basis all dieser Erkenntnisse kam es im Januar 1946 zur Anerkennung des Judentums als Nationalität durch die Westalliierten:

„For the first time in a directive, Jews were given their own, privileged category, privileged in the sense that Jews were […] given their own right to choose their nationality – either their pre-war citizenship or Jewish nationality. ‘Jewish’ was now recognized as a nationality category, and this would be reflected in every form sent into the field, either by the military authorities or UNRRA, from this point on.”[9]

1945 lebten in den DP-Camps der Westalliierten in Deutschland, Italien und Österreich rund 50.000 jüdische DPs; Anfang 1947 waren es in den deutschen Westzonen bereits 200.000; hinzu kamen jene in Österreich und Italien. Der Zustrom v.a. aus Osteuropa war insbesondere durch einen Pogrom im polnischen Kielce im Juli1946 ausgelöst worden, der zum gewaltsamen Tod von mehr als 40 Überlebenden geführt hatte. Die darauf erfolgte Fluchtwelle führte Juden aus Polen zynischerweise auf deutschen Boden, von wo aus sie wiederum nicht mehr ersehnten, als Europe zu verlassen.
Da die britische Politik versuchte, die überlebenden Juden von Palästina fernzuhalten wurde die amerikanische Zone zum Zentrum des Zuzugs der „infiltrees“. Im Gegensatz zu Großbritannien drang die USA nämlich nach Veröffentlichung des „Harrison-Report“ darauf, die Einwanderung nach Palästina zu forcieren. Zudem gab es mittlerweile eine gute Infrastruktur in den Camps der US-Zone.
So waren in den jüdischen DP-Camps alle Institutionen etabliert, die eine jüdische Gemeinschaft benötigte. Hierbei wurde auch der heterogenen Zusammensetzung Rechnung getragen. Die DP-Camps beherbergten Säkulare und Orthodoxe, Zionisten jeder Couleur, Intellektuelle und einfache Menschen, aber auch junge Paare und deren nach der Shoah geborenen Kinder.

Liste (Auszug) der in die Yeshiva im DP-Camp Windsheim eingeschriebenen Studierenden.Liste (Auszug) der in die Yeshiva im DP-Camp Windsheim eingeschriebenen Studierenden.

Die Gemeinschaften in den DP-Camps waren allerdings keine genuinen, gewachsenen jüdischen Gemeinden, und die Etablierung verschiedener kultureller, religiöser und politischer Einrichtungen innerhalb der Camps waren nicht der Neubeginn jüdischen Lebens auf deutschem Boden. Mehr als 90% der jüdischen DPs sehnten sich nach einem Leben in Palästina. Dabei waren die meisten keine politisierten, sondern pragmatische Zionisten. Wo sonst, so die Hoffnung, könne man in Zukunft leben, ohne Antisemitismus ausgesetzt zu sein?
Hierbei ist zu berücksichtigen, dass das Leben jüdischer DPs bis zu ihrer Emigration in einem geografischen und regionalen Raum stattfand, der noch wenige Monate zuvor als „rassisch reiner Raum” deklariert worden war. Die Präsenz der DPs allgemein führte zu einem faktischen Multikulturalismus inmitten einer, gelinde gesagt, wenig freundlichen und oftmals offen feindlich gestimmten deutschen Umwelt.

Liste (Auszug) des von der jüdischen Jugendbewegung Hanoar Hatzioni gegründeten Kibbutz Lanegev im DP-Camp Weilheim.Liste (Auszug) des von der jüdischen Jugendbewegung Hanoar Hatzioni gegründeten Kibbutz Lanegev im DP-Camp Weilheim.

In diesen Räumen, die für DPs geschaffen wurden und in denen sie wiederum ihren spezifischen Bedürfnissen Ausdruck gaben, waren u.a. Aspekte zentral, die der gemeinschaftlichen Selbstbestimmung wie der individuellen Orientierung wieder Wert zumaßen. Neben dem Schmerz des Verlusts und der Verfolgungserfahrung und die Suche nach Angehörigen trat der Aufbau eines neuen Lebens.
Schulen, Berufsausbildungskurse, Universitäten, aber auch Religion, Kultur und Politik waren in einem schier unglaublichen Pluralismus vertreten und wurden zum Ausdruck des Lebensmutes der Überlebenden. Parteien und Zionisten jeder Couleur, Presseerzeugnisse, Publikationen und historische Kommissionen befassten sich mit der unmittelbaren Vergangenheit, der Gegenwart und einer Zukunft der Juden. Insbesondere die Arbeit der historischen Kommissionen, die in den vergangenen Jahren von der Forschung wieder entdeckt wird, ist hier als Quelle früher Zeugnisse zu erwähnen: „… das Material wird zukünftigen Historikern dienen..., die schreckliche Ära der jüngsten Vergangenheit und der traurigen Gegenwart richtig einzuschätzen.“[10]
Daneben gab es Musik von Klassik bis Jazz, Ausstellungen und Theater- sowie Filmvorführungen. Verschiedene Sportarten wurden angeboten – darunter Boxen und Fußball. In der DP-Fußball-Liga spielten Mannschaften z.B. aus Zeilsheim gegen Feldafing. Die erste Box-Meisterschaft mit vier Klubs wurde Anfang Juli 1946 im DP-Camp Zeilsheim ausgetragen; die „Landsberger Lager-Cajtung“ berichtete am 19.07.1946 darüber, und es wurde erwähnt, dass der Pokal vom Zeilsheimer UNRRA-Direktor gestiftet wurde.
Lebensmut zeigte sich auch in den vielen Eheschließungen und der Anzahl von Geburten. Die jüdischen DPs hatten, gemessen an ihrer geringen Zahl, eine der höchsten Geburtenraten nach Ende des Zweiten Weltkrieges vorzuweisen.

Meldung von Geburten im DP-Camp Traunstein, Meldung an das jüdische Regionalkomitee Feldmoching.Meldung von Geburten im DP-Camp Traunstein, Meldung an das jüdische Regionalkomitee Feldmoching.

All die inhaltlichen Aktivitäten und Familiengründungen benötigten einen administrativen Rahmen, und so wurden die Zu- und Abgänge verzeichnet, sowie genaue Bestandslisten der Bewohner angefertigt. Die Versorgung mit Wohnraum, Nahrung und Kleidung musste ebenso gewährleistet sein wie die medizinische Fürsorge oder die Organisation der Bildungs- und Freizeitangebote.

Schreiben des jüdischen Komitees Bad Salzschlirf an das Zentralkomitee der befreiten Juden in München bezüglich verschiedener Verwaltungsangelegenheiten.Schreiben des jüdischen Komitees Bad Salzschlirf an das Zentralkomitee der befreiten Juden in München bezüglich verschiedener Verwaltungsangelegenheiten.

Die Auswanderung der DPs wurde ebenfalls administrativ begleitet, doch war die Immigration ins britische Mandat Palästina „illegal“ und wurde gemeinhin von der Fluchthilfeorganisation „Bricha“ – unter Mitwissen der jüdischen Verwaltungen – organisiert. Es wurden Dokumente gefälscht und Grenzbeamte bestochen, Alpenpässe zu Fuß überquert und LKWs der UNRRA zweckentfremdet – auf diese Weise konnten immer wieder Gruppen die Grenzen nach Italien oder Frankreich passieren, von wo Schiffe nach Palästina ablegten. Die Briten versuchten, diese Schiffe abzufangen; die Menschen wurden anschließend meist auf Zypern oder in Palästina interniert.[11] Nach der Gründung Israels 1948 wurden die DP-Camps nach und nach geschlossen. Von den rund 200.000 jüdischen DPs wanderten zwei Drittel ins spätere Israel aus, es folgten als Aufnahmeländer die USA, Kanada und danach Staaten wie z.B. Australien. Etwa 12.000 blieben in Deutschland. Das letzte jüdische DP-Camp in Föhrenwald, bestand bis 1957. Die dort lebenden jüdischen DPs waren in der alliierten Kategorie der „hard core“ – krank, gebrechlich, mit kleinen Kindern oder ohne Ausbildung. Seit 1951 unterstanden diese Menschen nicht mehr den Alliierten, sondern den deutschen Behörden und waren nunmehr „heimatlose Ausländer“. Die Föhrenwalder wurden auf verschiedene deutsche Städte verteilt. In Frankfurt oder München gab es infolgedessen ganze Straßenzüge, in denen „die Föhrenwalder“ lebten. Nur wenige der betroffenen Familien wanderten nun noch aus.

Viele jüdische Überlebende waren nach der Befreiung gebrochen und verzweifelt. Es gab Selbsttötungen und manche kehrten nach den traumatischen Erlebnissen nie wieder in ein „normales“ Leben zurück. Einer überwältigenden Mehrheit aber gelang, was Israel Kaplan in einem Artikel der ersten Ausgabe der Zeitung „Unzer Veg“ vom 8. Oktober 1945 forderte:

„Die Welt soll wissen, dass wir noch am Leben sind, dass wir überlebt haben … wir sind zerschlagen und vernichtet, überströmt von unserem Blut, das in Strömen geflossen ist – aber dennoch sind wir erfüllt von dem hohen Streben, weiter zu leben und dies hier zu überstehen.“

Eines der Symbole der Shearit Hapleita war ein Baumstumpf, aus dem ein neuer Zweig wächst. Jüdische DPs wagten den Neuanfang. Der erste Schritt auf diesem Weg war auf deutschem oder österreichischem Boden, in der Raum- und Zeitpassage eines DP-Camps.

In den kommenden Jahren widmet sich der ITS verstärkt dem Thema der DPs. Eine von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ (EVZ) geförderte Wander-Ausstellung wird im September 2014 eröffnet; zeitgleich werden pädagogische Materialien und ein DP-Camp-Verzeichnis der Camps in Deutschland erscheinen. Das dritte wissenschaftliche Jahrbuch des ITS wird sich 2014 ebenfalls mit DPs auseinandersetzen.

Dr. Susanne Urban, geboren 1968, Promotion 2000 am Moses-Mendelssohn-Zentrum/ Universität Potsdam. 1994 bis 2004 Redakteurin der Zeitschrift TRIBÜNE; 1990 bis 2009 freie Mitarbeiterin des Jüdischen Museums Frankfurt/ Main. 2004 Fellow Researcher in Yad Vashem; 2005 bis 2009 Mitarbeiterin in Yad Vashem/ Jerusalem. Seit Mai 2009 Bereichsleiterin Forschung und Bildung des International Tracing Service (ITS), Bad Arolsen. Ihre Forschungsfelder und Veröffentlichungen befassen sich u.a. mit Antisemitismus, Displaced Persons und den Erinnerungen Überlebender.


[1] Vgl. www.its-arolsen.org. Außerdem: Jan Erik Schulte, Nationalsozialismus und europäische Migrationsgeschichte: Das Archiv des Internationalen Suchdienstes in Arolsen, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History, Online-Ausgabe, 4 (2007) H. 1+2, URL: http://www.zeithistorische-forschungen.de/16126041-Schulte-2-2007 (letzter Zugriff: 26.09.12).
[2] Malke Kelerikh, Unser Leben hier, in: Tamar Lewinsky (Hrsg.), Unterbrochenes Gedicht. Jüdische Literatur in Deutschland 1944-1950, Oldenbourg Verlag, München 2011, S.121.
[3] Die UNRRA und deren Nachfolgerin, die International Refugee Organisation (IRO) waren u.a. Vorgänger des International Tracing Service (ITS).
[4] Vgl. zu UNRRA: Jessica Reinisch, Preparing for a new World Order: UNRRA and the International Management of Refugees, (letzter Zugriff: 26.09.2012); Ben Shephard, The Long Road Home: The Aftermath of the Second World War, Random House, New York 2011.
[5] SHAEF Administrative Memorandum No 39, 18.11.1944, in: Wolfgang Jacobmeyer, Vom Zwangsarbeiter zum Heimatlosen Ausländer. Displaced Persons in Westdeutschland 1945-1951, Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1985, S.15.
[6] Ulrike Goeken-Haidl, Der Weg zurück. Die Repatriierung sowjetischer Zwangsarbeiter während und nach dem Zweiten Weltkrieg, Klartext-Verlag, Essen 2006.
[7] letzter Zugriff: 27.09.2012
[8] Report of Earl G. Harrison, Schriftgut des ITS und seiner Vorgängerorganisationen, 6.1.1, 82495797-82495802, ITS Digitales Archiv. (Übersetzung aus dem Englischen durch die Autorin).
[9] Lynne Taylor, The Classification of DPs in Post-Second World war Germany, in: Dieter W. Steinert, David Cesarani, Suzanne Bardgett, Jessica Reinisch (Eds.), Survivors of Nazi Persecution in Europe after the Second World War. Landscapes after Battle, vol. 1, London: Vallentine Mitchell, 2010 and 2011,S. 35-53. Das zitierte Dokument ist auf S. 40, Anmerkung 16 zu finden: United Nations Archives Record Group PAG (United Nations Archives Record Group) 4. Hier: UNRRA S-0425-0002 Administrative – Correspondence – Divisions in Zone Headquarters, letter, Rebekah L. Taft for J.H. Whiting, Zone Director, US Zone, UNRRA to Alex Squadrilli, Wiesbaden District Office, 9 January 1946.
[10] Oif der fraj, Nummer 4, 1946/47, S. 1.
[11] Asher Ben-Natan und Susanne Urban, Die Bricha. Aus dem Terror nach Eretz Israel, Droste, Düsseldorf 2005.