Die Internationale Schule für Holocaust-Studien (ISHS)

Nachrichten aus den deutschsprachigen Ländern



Vortrag von Deborah Hartmann an der Jüdischen Volkshochschule Berlin

Am 1. März hat die Jüdische Volkshochschule Berlin und die Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Potsdam Deborah Hartmann, pädagogische Mitarbeiterin der ISHS zu einem Vortrag über die Erinnerung an den Holocaust in Israel und Yad Vashem eingeladen. Einen Bericht über die Veranstaltung können Sie unter folgendem Link abrufen.


Vortrag von Jeschaja Balog in der Misrachi-Synagoge in Wien

Am 26. März hat unser Kollege Jeschaja Balog, der sowohl am Desk für die deutschsprachigen Länder als auch und in der Abteilung der ISHS arbeitet, die mit den jüdischen Schulen Europas kooperiert, einen Vortrag in der Misrachi-Synagoge in Wien gegeben. Das Thema der Veranstaltung, die vor allem jüdische Eltern ansprechen sollte, lautete: „Mit Kindern über den Holocaust sprechen. Gedanken zu einer sinnvollen Unterstützung unserer Kinder beim Lernen über den Holocaust“. Hier können Sie den Artikel lesen, der zu diesem Vortrag in der Wiener Zeitung erschienen ist.


Vorstellung von Yad Vashem für Lehrkräfte aus Münster

Im Rahmen der Kooperation von Yad Vashem und dem Anette-Gymnasium und der Paul-Gerhardt-Realschule in Münster hat unsere Mitarbeiterin Deborah Hartmann am 28. Februar das pädagogische Konzept und Materialien der International School for Holocaust Studies vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichteten aus ihren Schulen über den Stand der bisherigen Arbeit zur Intensivierung der Auseinandersetzung mit der Geschichte des Holocaust. Gemeinsam wurden Formen und Möglichkeiten der Weiterarbeit diskutiert und Überlegungen über den Ausbau und die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit ausgetauscht.


Workshop „Der Holocaust und wir - neue Formen der Erinnerung“ in Münster

Im Rahmen der Yad Vashem Lectures an der Villa ten Hompel in Münster hat unsere Kollegin Deborah Hartmann am 29. Februar eine Lehrerfortbildung geleitet, auf der aktuelle Fragen des Umgangs mit der Erinnerung an die Shoah im Zentrum standen. Nach einem kurzen Impulsvortrag, der insbesondere auf signifikante erinnerungspolitische Verschiebungen im Kontext eines zunehmend europäisierten und dabei oft universalisierenden Bezuges auf den Holocaust einging, hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit unter dem Titel „Europa und die Erinnerung an die Shoah – Zwischen universellem Gedächtnis und partikularen Erinnerungen“ selbständig am Beispiel vorliegender Materialien zentrale Diskurse und unterschiedliche Perspektiven der Erinnerung an den Holocaust zu diskutieren. Im Anschluss stellte Deborah Hartmann neue Materialien aus Yad Vashem vor. Im Zentrum standen künstlerische Zugänge israelischer und europäischer Studentinnen und Studenten zur Auseinandersetzung mit der Geschichte der Shoah in mehreren Plakat- und Postkartengestaltungswettbwerben.


Vorstellung der Arbeit von Yad Vashem in Mölln

Auf Initiative von Gabriele Hannemann, Projektleiterin Open Mind (Kinder mit dem gelben Stern), stellte Deborah Hartmann am 5. März für Lehrkräfte aus Mölln und Umgebung die pädagogische Arbeit von Yad Vashem vor. Im Zentrum der Fortbildung stand die Beschäftigung mit dem pädagogischen Konzept der International School for Holocaust Studies. Die darin vorgestellten Ansätze und Zugänge wurden im Anschluss an die Präsentation am Beispiel eines Unterrichtsmaterials aus Yad Vashem ausprobiert und diskutiert.