Die Internationale Schule für Holocaust-Studien (ISHS)

Delete Memory – Aspekte der Shoah aus der Perspektive junger Israelis



Die International School for Holocaust Studies in Yad Vashem, Jerusalem und die Neri Bloomfield School of Design and Education in Haifa führen seit dem Jahr 2008 gemeinsam ein Postkarten-Designprojekt durch. Anlässlich des 27. Januars, dem Internationalen Holocaustgedenktag, gestalten Studierende der Neri Bloomfield School in Haifa jährlich Postkarten, mit denen sie ihre persönliche Sichtweise auf einzelne Aspekte der Shoah künstlerisch zum Ausdruck bringen.

Zielgruppe: Schüler_innen ab der 10. Jahrgangsstufe
Dauer: 120 Min.
Entwicklung: Deborah Hartmann, Noa Mkayton, Anna Stocker
Recherche: Julia Kruse

Pädagogische Zielsetzung:

Mit der Auswahl und Übersetzung dieser Postkarten sollen in erster Linie junge Europäerinnen und Europäer aus dem deutschsprachigen Raum eingeladen werden, die Perspektive junger Israelis auf die Shoah kennenzulernen.

Dieser Workshop bietet Lernenden ab der 10. Jahrgangsstufe die Gelegenheit, sich mit Veränderungen der Erinnerung an den Holocaust auseinanderzusetzen.

Dadurch soll ein Dialog über das gegenwärtige Gedenken an den Holocaust in der israelischen Gesellschaft bzw. in Europa ermöglicht und sowohl die Gemeinsamkeiten als auch die Unterschiede des jeweiligen gesellschaftlichen Umganges deutlich gemacht werden. Universelle und partikulare Ausprägungen eineskollektiven Gedächtnisses können so zum Ausdruck gebracht und diskutiert werden.
Die Materialien ermöglichen zudem einen offenen und kritischen Umgang mit Quellen und künstlerischen Ausdrucksformen

Ablauf:

Grundlage dieses Workshops bildet die Postkartensammlung Delete Memory, die über die International School for Holocaust Studies in Yad Vashem über http://secure.yadvashem.org/store/category.asp?catcode=13&AdCat=13 zu beziehenist.

Die Postkarten wurden in sieben thematische Einheiten eingeteilt und sollen somit von sieben Arbeitsgruppen berarbeitet werden. Die Arbeitsmaterialien werden hierzu in sukzessiver Abfolge an die Schüler_innen ausgegeben. Es ist jederzeit möglich, sich auf einige thematische Einheiten zu beschränken und damit die Zahl derArbeitsgruppen zu reduzieren.
Um zu den Arbeitsmaterialien zu gelangen, klicken Sie hier.

Arbeitsgruppe 1: Die Quelle und ich

Primärmaterial: Drei Postkarten aus dem Postkartenset Sekundärmaterial: Erläuterung von Tal Gutberg (der Enkelin Lili Latzman´s), Gedicht von Abraham Koplovicz, Kurzbiografie zu Abraham Koplovicz, Fotografien aus dem Ghetto Lodz

Die Materialien sollen in fünf Schritten bearbeitet werden. Dazu werden den Schüler_innen nacheinander folgende Materialien und Aufgabenstellungen ausgeteilt:

  1. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit der Postkarte von Tal Gutberg und Nitzan Gelbard.
    Arbeitsauftrag: Betrachten Sie die Postkarte und stellen Sie Vermutungen darüber an, wovor das Mädchen wegläuft. Sehen Sie sich anschließend den Text auf der Rückseite der Postkarte an und setzen Sie diesen mit der Abbildung in Beziehung.
  2. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit der Erläuterung von Tal Gutberg, der Enkelin Lili Latzmans.
    Arbeitsauftrag: Überprüfen Sie inwiefern die Biografie Lili Latzmans mit der Illustration und dem dazugehörigen Zitat von Lili Latzman zusammenpasst. Überlegen Sie ob die Postkarte mit dem historischen Kontext übereinstimmt.
  3. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit dem Gedicht von Abraham Koplovicz und der dazugehörigen Biografie.
    Arbeitsauftrag: Untersuchen Sie das Gedicht und stellen Sie dar, welche Aspekte in dem Gedicht zum Ausdruck kommen. Nehmen Sie die Biografie von Abraham Koplovicz zur Hilfe.
  4. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit zwei Postkarten, die sich auf das Gedicht von Abraham Koplovicz beziehen, sowie zwei Fotografien aus dem Ghetto Lodz.
    Arbeitsauftrag: Interpretieren Sie die Zeichnungen der Student_innen. Vergleichen Sie die von den Studierendenverwendeten Symbole mit den Aussagen des Gedichts.Berücksichtigen Siedabei die beiden Fotografien aus dem Ghetto Lodz.
  5. Die Schüler_innen erhalten zum Abschluss einen Umschlag mit folgender Aufgabenstellung.
    Arbeitsauftrag:Diskutieren Sie, wie in den drei Postkarten die Spannung zwischen Freiheit und ihrer Einschränkung zum Ausdruck kommt.

Arbeitsgruppe 2: Was bleibt?

Primärmaterial:Fünf Postkarten aus dem Postkartenset
Sekundärmaterial:Textauszug von Imre Kertész

Die Materialien sollen in fünf Schritten bearbeitet werden. Dazu werden den Schüler_innen nacheinander folgende Materialien und Aufgabenstellungen ausgeteilt:

  1. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit vier Postkarten der Grafikstudierenden Chen Levakov und Mor Zohar-Kadosh.
    1. Arbeitsauftrag: Bringen Sie die Postkarten in eine für Sie logische Reihenfolge. Betrachten Sie die Postkarten und diskutieren Sie welches Motiv die Künstler_innen verwenden.
  2. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit folgender Aufgabenstellung.
    Arbeitsauftrag: Die Postkartenserie besteht insgesamt aus fünf Postkarten. Entwickeln Sie Vorschläge für die fehlende Postkarte. Skizzieren Sie, wie diese aussehen könnte?
  3. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit der fünften Postkarte.
    Arbeitsauftrag: Sichten Sie die letzte Postkarte und berücksichtigen Sie auch den Text auf der Rückseite der Postkarte. Erläutern Sie was die Studierenden mit dem Postkartenset zum Ausdruck bringen möchten.
  4. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit folgender Aufgabenstellung.
    Arbeitsauftrag: Analysieren Sie, inwiefern in den Postkarten thematisiert wird, dass „sich erinnern“ ein dynamischer Prozess ist, der sich ständig verändert. Gehen Sie dabei auch auf den beigelegten Text von Imre Kertész ein.
  5. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit folgender Aufgabenstellung.
    Arbeitsauftrag:
    1. Diskutieren Sie, wie in Ihrer Umgebung an die Geschichte des Holocaust erinnert wird.
    2. Sammeln Sie Vermutungen über eine Wirklichkeit, in der es keineÜberlebenden des Holocaust mehr geben wird.

Arbeitsgruppe 3: Leerstellen

Primärmaterial:drei Postkarten aus dem Postkartenset
Sekundärmaterial: Erläuterungen der Studentin Carmel Aviram, Informationstext zum Vernichtungslager Belzec, leeres Gedenkblatt

Die Materialien sollen in fünf Schritten bearbeitet werden. Dazu werden den Schüler_innen nacheinander folgende Materialien und Aufgabenstellungen ausgeteilt:

  1. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit einem Puzzle.
    Arbeitsauftrag: Setzen Sie das Puzzle zusammen.
  2. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit der dazugehörigen Postkarte.
    Arbeitsauftrag: Betrachten Sie Vorder- und Rückseite der Postkarte. Erläutern Sie auf welche Aspekte die Studierenden aufmerksam machen wollen.
  3. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit zwei weiteren Postkarten, eine Erläuterung der Studentin Carmel Aviram, sowie einen kurzen Informationstext zum Vernichtungslager Belzec.
    Arbeitsauftrag:
    1. Erarbeiten Sie die wesentlichen Merkmale die in den Postkarten zum Ausdruck kommen. Nehmen Sie die Rückseiten, die Erläuterung der Studentin, sowie den Informationstext zum Vernichtungslager Belzec zur Hilfe.
    2. Vergleichen Sie nun alle drei Postkarten miteinander. Erarbeiten Sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
  4. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit einer Postkarte der Studentin Ayelet Reuveni.
    Arbeitsauftrag:
    1. Interpretieren Sie die Postkarte und sehen Sie sich Vorder- und Rückseite an.
    2. Diskutieren Sie welche Rolle die SD-Speicherkarte in Ihrem Leben einnimmt und stellen Sie Vermutungen darüber an, weshalb die Studentin sich für dieses Motiv entschieden hat.
    3. Diskutieren Sie, inwiefern die Möglichkeiten moderner Technologie die Erinnerungenan Geschichte beeinflussen.
  5. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit einem nicht ausgefüllten Gedenkblatt.
    Arbeitsauftrag:
    1. In Yad Vashem wird an die Opfer des Holocaust unter anderem in Form von Gedenkblättern erinnert. Sehen Sie sich dazu das beigefügte Gedenkblatt an. Nutzen Sie das Internet und suchen Sie die Gedenkblätter der Familie Felsenberg (http://db.yadvashem.org/names/search.html?language=de).
    2. Diskutieren Sie innerhalb der Gruppe,welche Formen von Erinnerung und Aufbewahrung von Geschichte Ihnen bekannt sind und welche Sie in besonderer Weise ansprechen.

Arbeitsgruppe 4: Spuren der Geschichte

Primärmaterial: Drei Postkarten aus dem Postkartenset
Sekundärmaterial: Zeitungsartikel über den Skandal der Modekette Zara

Die Materialien sollen in fünf Schritten bearbeitet werden. Dazu werden den Schüler_innen nacheinander folgende Materialien und Aufgabenstellungen ausgeteilt:

  1. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit folgender Aufgabenstellung.
    Arbeitsauftrag: Diskutieren Sie in welcher Art und Weise sich die Geschichte des Holocaust auf die erste, zweite, dritte und vierte Generation auswirkt.
  2. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit drei Postkarten.
    Arbeitsauftrag: Die Postkarten beschreiben den Umgang mit dem Holocaust in der sogenannten ersten, zweiten und dritten Generation. Analysieren Sie die unterschiedlichen Formen des Umgangs, die hier zum Ausdruck kommen. Berücksichtigen Sie die Vorder- und Rückseite der Postkarten.
  3. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit folgender Aufgabenstellung.
    Arbeitsauftrag: Überlegen Siewelche Motive Sie wählen würden, wenn Sie die Geschichte des Nationalsozialismus mit der eigenen Familiengeschichte verbinden. Wie würden Ihre Urgroßeltern, Großeltern, Eltern und Sie selbst an die Ereignisse erinnern?
  4. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit einem Zeitungsartikel über den Skandal der Modekette Zara.
    Arbeitsauftrag: Lesen Sie den Zeitungsartikel und betrachten Sie noch einmal die Postkarte von Tiomkin Miriam (gelbe Regenjacke). Erläutern Sie die Problematik,die in der Postkarte und dem Zeitungsartikel zum Ausdruck kommt. Nehmen Sie dazu Stellung.
  5. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit folgender Aufgabenstellung.
    Arbeitsauftrag: In den Postkarten kommt zum Ausdruck, wie unterschiedliche Generationen mit der Geschichte des Holocaust umgehen. Inwieweit spielt die Perspektive (jüdische bzw. nicht-jüdische) bei Gesprächen über den Holocaust eine Rolle?

Arbeitsgruppe 5: Darf man das?

Primärmaterial: Vier Postkarten aus dem Postkartenset
Sekundärmaterial: Berichte von Überlebenden (Imre Kertész, Primo Levi, Jakob Silberstein, Marila Sperling), Erläuterungen der Studierenden

Die Materialien sollen in fünf Schritten bearbeitet werden. Dazu werden den Schüler_innen nacheinander folgende Materialien und Aufgabenstellungen ausgeteilt:

  1. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit zwei Postkartender Grafikstudierenden Adi Luzon und Itay Eylon.
    Arbeitsauftrag: Betrachten Sie die Vorderseite der Postkarten und interpretieren Sie die Abbildungen.
  2. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit den Zeugnissen der Überlebenden Imre Kertész und Primo Levi.
    Arbeitsauftrag: Sehen Sie sich die Rückseite der Postkarten an und nehmen Sie die beiden Texte hinzu. Beschreiben Sie den historischen Kontext zu den Postkarten.
  3. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit der Erläuterung der Studierenden.
    Arbeitsauftrag: Diskutieren Sie, welchen Zugang die israelischen Grafikstudenten in Bezug auf das Alltagsleben in den Lagern und Ghettos wählen. Beurteilen Sie die künstlerische Umsetzung.
  4. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit zwei Postkarten und zwei Überlebendenberichten.
    Arbeitsauftrag:
    1. Lesen Sie die Auszüge aus den Erinnerungen der Überlebenden Marila Sperling und Jakov Silberstein.Fassen Sie das Wesentliche der beiden Überlebendenberichte zusammen und beschreiben Sie, mit welchen Stilmitteln die Erfahrungen der Überlebenden hier verarbeitet werden.
    2. Schildern Sie Ihre Assoziationen bei der Betrachtung der Postkarten und stellen Sie dar, was die Postkarten bei Ihnen auslösen.
  5. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit folgender Aufgabenstellung.
    Arbeitsauftrag: Diskutieren Sie über Tabus und Grenzen in der künstlerischen Darstellung Holocaust-bezogener Themen.

Arbeitsgruppe 6: Ausgrenzung

Primärmaterial: Zwei Postkarten aus dem Postkartenset
Sekundärmaterial: Textauszug aus den Erinnerungen von Ilse Mass, Informationstext zum Flüchtlingsschiff St. Louis

Die Materialien sollen in fünf Schritten bearbeitet werden. Dazu werden den Schüler_innen nacheinander folgende Materialien und Aufgabenstellungen ausgeteilt:

  1. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit der Postkarte der Studierenden Yakir Naftali und Or Shaaltiel. Zusätzlich erhalten die Schüler_innen einen Bericht der Überlebenden Ilse Mass.
    Arbeitsauftrag: Betrachten Sie die Vorderseite der Postkarte und nehmen Sie den beigefügten Textauszug hinzu. Setzen die Postkarte zum Textauszug in Beziehung. Erläutern Sie, weshalb in der Postkarte die Perspektive von Ilse Mass nicht thematisiert bzw. visualisiert wird.
  2. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit folgender Aufgabenstellung.
    Arbeitsauftrag: Lesen Sie den Text auf der Rückseite der Postkarte. Stellen Sie Vermutungen darüber an, wie die Welt auf die Ausgrenzung und die jüdischen Flüchtlinge reagiert hat.
  3. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit Informationen zumFlüchtlingsschiff St. Louis.
    Arbeitsauftrag:Lesen Sie den Text zur Geschichte der St. Louis. Arbeiten Sie heraus welche Schwierigkeiten mit Flucht und Emigration verbunden gewesen sind.
  4. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit einer weiteren Postkarte.
    Arbeitsauftrag: Interpretieren Sie die Vorderseite der Postkarte und überlegen Sie welchen Aspekt die Studierenden ansprechen.
  5. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit folgender Aufgabenstellung.
    Arbeitsauftrag: Diskutieren Sie, wie die deutsche Gesellschaft durch die Studierenden dargestellt wird.

Arbeitsgruppe 7: Täterschaft

Primärmaterial: Vier Postkarten aus dem Postkartenset
Sekundärmaterial: Erläuterungen der Grafikstudierenden, Briefauszug des Obersturmführer im Sonderkommando 4a der Einsatzgruppe C Karl Kretschmer, Auszüge aus offiziellen NS-Berichten über die Geschehnisse am 9. und 10. November 1938

Die Materialien sollen in fünf Schritten bearbeitet werden. Dazu werden den Schüler_innen nacheinander folgende Materialien und Aufgabenstellungen ausgeteilt:

  1. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit zwei Postkarten und den Erläuterungen der Studierenden.
    Arbeitsauftrag: Betrachten Sie die Vorder- und Rückseite der Postkarten, sowie die Erläuterung der Studierenden. Vergleichen Sie beide Postkarten miteinander und erläutern Sie welche unterschiedlichen Aspekte von Täterschaft zum Ausdruck gebracht werden.
  2. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit einem Auszug verschiedener Briefe des Obersturmführers Karl Kretschmer.
    Arbeitsauftrag: Lesen Sie das Dokument von Karl Kretschmer, und setzen Sie die dort gemachten Aussagen in Beziehung zu den Postkarten.
  3. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit einer Postkarte, der Erläuterung der Studierenden.
    Arbeitsauftrag: Formulieren Sie die Kernaussage der Postkarte und nehmen Sie dazu Stellung. Berücksichtigen Sie auch die Erläuterungen der Studierenden.
  4. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit einer Postkarte und Berichten zum Verhalten der nicht-jüdischen Bevölkerung während des Novemberprogroms.
    Arbeitsauftrag: Betrachten Sie die Postkarte und lesen Sie die Berichte. Stellen Sie dar, welche Reaktionen und Handlungsoptionen dargelegt werden.
  5. Die Schüler_innen erhalten einen Umschlag mit einem Zitat der 1906 geborenen nicht-jüdischen Deutschen Elli Krug.
    Aufgabenstellung: Erörtern Sie das Zitat auf der Postkarte "Ich habe nichts gesehen". Verknüpfen Sie diese Aussage mit der Frage, wie in der Nachkriegszeit in deutschen Familien über das Progrom erzählt wurde. Berücksichtigen Sie dabei das Zitat der 1906 geborenen nicht-jüdischen Deutschen Elli Krug.