Das Internationale Institut für Holocaust-Forschung

Dr. Ingrid Tauber-Stiftung zur Erforschung des Holocaust in Ungarn und der ungarisch-jüdischen Geschichte

Juden aus Koszez warten auf den Deportationszug Juden aus Koszez warten auf den Deportationszug
Juden auf dem Weg in das Ghetto, Ungarn Juden auf dem Weg in das Ghetto, Ungarn
Juden während der Selektion in Auschwitz-Birkenau, Mai 1944 Juden während der Selektion in Auschwitz-Birkenau, Mai 1944

Der 2003 verstorbene Dr. Laszlo Tauber richtete im März 2002 die Stiftung zur Erforschung des Holocaust in Ungarn und der ungarisch-jüdischen Geschichte in Yad Vashem ein, um seine Tochter Dr. Ingrid Tauber, klinische Psychologin in San Francisco und Vorstandsmitglied der Amerikanischen Gesellschaft für Yad Vashem (American Society for Yad Vashem), zu ehren. Dr. Laszlo Tauber, ein ungarischer Emigrant, Chirurg und Überlebender des Holocaust, wurde in Budapest geboren. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete er als Chefchirurg in einem behelfsmäßigen Krankenhaus im nationalsozialistisch besetzten Ungarn, wo er viele Juden behandelte. Später wurde er ein angesehener Arzt und Philanthrop in den Vereinigten Staaten. Dr. Laszlo Tauber starb am 28. Juli 2002.

Die Holocaust-Historikerin, Überlebende und Retterin aus Budapest Sári Reuveni spielte von der Gründung der Stiftung bis Ende 2003 eine entscheidende Rolle bei der von der Stiftung durchgeführten Forschungsarbeit. Sie war Mitglied des Lenkungsausschusses und eine wichtige Mitarbeiterin des Forschungsteams. Einer ihrer größten Träume war es, den Kasztner-Bericht zu übersetzen und zu veröffentlichen. Dieser Traum soll nun endlich wahr werden: Die Veröffentlichung des Kasztner-Berichts ist für dieses Jahr angesetzt.